Problemlösung einmal anders – wir betrachten das ganze System!
In der systemischen Beratung wird ein Anliegen (ein Problem) im großen Zusammenhang betrachtet. Alle Beteiligten werden mit einbezogen. Zusammen bilden sie das System. Es kann sich dabei um eine Familie, um eine Schulklasse oder eben auch um ein Unternehmen – mit seine Kunden und seine Lieferanten und Partner – handeln.
Indem wir in der Beratung alle Teile dieses Systems betrachten, zeigen sich oft Lösungen von ganz unvermuteter Seite.

Ein Beispiel für systemische Beratung ist die Übung “Stuhlwechsel“, die man sehr einfach in einen Beratungstermin einfließen lassen kann.
Bei dieser Art der Betrachtungsweise ist der Berater hauptsächlich Beobachter. Er greift nur ein, um Anregungen oder Lösungsansätze zu hinterfragen. Der Klient muss nichts weiter tun, als sich auf die Angebote und Anregungen einzulassen und ist hinterher oft überrascht, wie einfach die Lösung bereits auf der Hand lag.

Beispiele, wie diese Beratungsform angewandt werden kann, finden Sie zum Beispiel in meinem Fachbeitrag “Von Barbesuchen, Zufällen, und ….” oder in meinem Beitrag “Die Tischseite wechseln ….“. Wann die systemische Unterstützung sinnvoll ist, entscheiden wir von Fall zu Fall – Die Einsatzbereiche sind vielfältig.
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